Das Nachtleben in Phuket, für viele überhaupt der einzige Grund die Insel zu besuchen. Es geht recht quirlig zu an allen Hauptstränden an der Westküste: Patong Beach, Kata & Karon Beach. Alle anderen Strände werden in den Abendstunden eher etwas ruhiger.
Die obligatorischen Bars, von den Thais "Bar Beer" genannt, gibt es mehr oder weniger an allen Stränden, das Zentrum des Geschehens ist jedoch auf jeden Fall der bekannte Patong Beach.
Hunderte, nein, vermutlich tausende Shops, Bars und Restaurants buhlen hier am Abend um zahlungskräftige Kunden. Es gibt nichts was es nicht gibt. Von mehr oder weniger echten Markenartikeln bis hin zum horizontalen Gewerbe ist alles dabei.
Eine besondere Augenweide sind dabei die "Ladyboy Bars" in der Bangla Road, die man auch als den Rotlichtbezirk Phuket's bezeichnen könnte. Eine Art Reeperbahn in Thailand. Die Bangla Road ist die Verbindungsstraße zwischen der Beach Road und der Second Road, also der Parallelstraße zum Strand und befindet sich ziemlich genau in Strandmitte. Eine genaue Beschreibung zu den genannten Lady Boys erübrigt sich hier. Wenn man durch die Bangla Road schlendert und die Menschentrauben rund um einzelne Bars sieht, weiß man sofort was gemeint ist.
Ein absolutes Highlite sind auch die dargebotenen Shows, wie das Simon Cabaret. Eine Farbenprächtige Show im Broadway Style die seinesgleichen sucht. Sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Auch hier sind Lady Boys die Hauptdarsteller.
Aber es gibt natürlich auch noch ein Nachtleben außerhalb des Rotlichtbezirks. Der Patong Beach ist ein paar Km lang und man kann stundenlang die Strandpromenade entlangschlendern und findet an jeder Ecke etwas neues zu bestaunen. Nicht vergessen sollte man natürlich auch die zahllosen und zum Teil erstklassigen Thai- und internationalen Restaurants. Auch hier ist von der italienischen Pizza bis zum Skandinavischen oder Neuseeländischen Steak House alles vertreten.
Alles in allem sollte man die Sache erstmal ruhig angehen lassen, damit man nicht gleich unter die Räder kommt. Die meisten Touristen bleiben zum Essen am ersten Abend erstmal im Hotel und trauen sich erst am zweiten Abend unter's Volk.